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RigKontrol

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RigKontrol

Seit einiger Zeit versuche ich mich auch an der (e-)Gitarre... :) Dabei benutze ich sehr gerne ein kommerzielles Programm in für Windows. In Linux gibt es leider nichts vergleichbares. Die Rede ist von "Guitar Rig ®" - dem besten Gitarren-Multieffekt den ich kenne. Wer das Glück hat das Bundle aus MIDI-Controller und Software zu besizen, braucht hier nicht weiter zu lesen, höchstens um sich bei dem betriebenen Aufwand ein wenig ins Feustchen zu lachen... ;)

Die Software allein ist bereits recht günstig als Update über eBay erhältlich, dabei muss man leider auf den Controller verzichten. Guitar Rig arbeitet mit jedem beliebigen MIDI-Eingabegerät zusammen, aber ist auch über Tastaturkommandos steuerbar. Bei der Verwendung einer Tastatur muss das Programfenster jedoch immer im Fordergrund sein, was das stöbern bei anderen Seiten während des Spielens behindert.

Deshalb habe ich mich entschlossen mir einen MIDI-kompatiblen Rig Kontrol selbst zusammen zu basteln. :)

Hier werde ich über meine Erfahrungen dabei berichten.


Kostenrechnung:

  • 10,- EUR Saitek Colour Rumblepad - Gamepad
  • 50,- EUR 8 stabile voll-metall Taster mit LED
  • 3,- EUR 10k Poti
(Ich kaufe nie wieder Elektonik-Bauteile im örtlichen Endkundenhandel... gnadenlos überteuert...grml)

Zeitaufwand bisher:

  • Planung: ca. 1h
  • Recherche im Internet: ca. 1h
  • Realisierung: ca. 7h

Hardware:

  • 12.9.2008 Einkaufen
Ich habe beim lokalen Hardwarediscount ein einfaches Saitek Gamepad mit zwei analogen "Sticks" erstanden, der als Basis für das Projekt dienen soll.
  • 15.9.2008 Bohren und löten
Die erste Vorabversion funktioniert!!! Nachdem ich bestimmt 2h gebohrt und gelötet habe, zwischendurch schon angst hatte dass ich das gute Gamepad geerdet habe, funktioniert jetzt endlich alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es fehlt noch die LED-Beleuchtung der Taster, dazu brauche ich noch 4 Wiederstände. Erste Bilder werde ich in kürze veröffentlichen.
  • 16.9.2008 Erste Bilder
    • Ich hab mal schnell drei Bilder aufgenommen:
    • An Platz und Stelle. Die LEDs der Buttons sind leider noch nicht in Betrieb.

Die Technik, Analog-Sticks vorerst provisorisch am Rand angebracht.

Vorderseite, nah.

  • 18.9.2008
    • Ich habe weitere 3 Taster eingebaut und einige der LEDs über die 5V des USB-Anschlusses angeschlossen. Funktioniert :) Bilder folgen.
  • 24.9.2008
    • Die kleine Platine mit den Analog-Sticks habe ich entfernt und statt dessen ein Stabiles 10K Poti angeschlossen. Für das Pedal fehlt nun nur noch die Realisierung des Kippmechenismus mit Verwendung des Poti. (Die Platine hat die Kapazität 3 weitere Pedale anzusteuern.. :) )
    • Es besteht noch das Problem dass, eine LED nicht funktioniert... alleine geht sie, nur zusammen mit den anderen 6 will sie ganz und garnicht.. da werd ich wohl mal einen Experten zu Rate zeihen müssen ;)
  • 6.10.2008 - neue Bilder, incl. Realisierung des Pedals:
    • 7 der 8 geplanten Taster sind montiert... vielleicht bleibt es auch dabei.
    • Ansicht von oben.

    • Die aktuelle Verkabelung auf der Rückseite (Fixierung der Kabel mit Heißkleber fehlt noch)
    • Von unten.

    • Die Platine des Gamepads mit angelöteten Schaltern und Wiederständen zum Ersetzen der Analog-Sticks.
    • Gamepad-Platine.

    • Das Pedal ist (vorerst) ferig, das Poti dient gleichzeitig als Achse. Die Bewegungen werden 1:1 übertragen.
    • Pedal von rechts.

      Pedalmechanik.

Software:

  • Der Standarttreiber von Windows ® XP erkennt nur 8 der 12 Tasten des Gamepads, Vista ® dagegen alle 12.
  • Das verwendete Maple Virtual Midi Cable legt bis zu 4 virtuelle MIDI-Ports an und verbindet bei diesen automatisch den Eingang (MIDI-In) mit dem Ausgang (MIDI-Out).
  • Weiterhin habe ich VMIDIJoY entdeckt, welches die komfortable Konfiguration der Konvertierung von Joystick zu MIDI Signalen erlaubt.
  • VMIDIJoY ist nach einem Klick auf "Quit" weiterhin im Taskmanager am laufen und blockiert die konfigurierten MIDI-Ports. Der Prozess muss manuell mittels taskmanager beendet werden.

Fazit:

  • Das Projekt war/ist eine sehr schöne Bastelaufgabe. :) Dennoch ist es sehr Fraglich ob der Aufwand wirklich lohnt. Auch der Aufwand im Betrieb sollte nicht vernachlässigt werden, vor jeder Benutzung muss die entsprechende Software gestartet werden. Bei dieser treten ab und zu Probleme mit bereits benutzten MIDI-Ports auf oder Guitar Rig kann die Einstellungen nicht laden.
  • Wem all das Soft- und Hardwaregebastel wirklich freude macht, der kann sich wie Ich gern an ein solches Projekt wagen. Dafür allerdings folgende Tips:
    • Elektronik-Bauteile im Versandhandel bestellen, nicht beim lokalen Einzelhandel!
    • Bei USB-Problemen hilft oftmals das Ab- und wieder Anstecken des Gerätes bzw. der Geräte.

Verwendete Software:

  • Midi Routing Software mit virtuellen MIDI-Ports
  • Joystick zu MIDI Signal-Konvertierng
    • VMIDIJoY cooles, komfortables Tool zur Umwandlung von Joystick Signalen

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